Fortbildung, Wissen & Praxisunterstützung
für Ärzte, Heilpraktiker und Therapeuten.
Fokussiert auf Ursachen statt Symptombehandlung.
Kostenfrei, keine Verpflichtung.
Erfahren Sie in diesem On-Demand-CME-Kurs, wie Mikronährstoffe Gesundheit und Wohlbefinden maßgeblich beeinflussen. Lisa Ressi vermittelt verständlich und praxisnah die wichtigsten Grundlagen – evidenzbasiert, klinisch relevant und direkt im Praxisalltag anwendbar.
Glyphosat ist das weltweit am häufigsten eingesetzte Herbizid. Seit seiner Einführung in den 1970er-Jahren wird es vor allem in der Landwirtschaft zur Unkrautbekämpfung eingesetzt, häufig in Kombination mit genetisch veränderten glyphosatresistenten Nutzpflanzen. Aufgrund des jahrzehntelangen intensiven Einsatzes lassen sich Rückstände heute ubiquitär in der Umwelt nachweisen.
Lange Zeit galt Glyphosat als relativ unbedenklich für den Menschen, da sein primärer Wirkmechanismus – die Hemmung des Shikimat-Stoffwechselwegs – nur in Pflanzen und Mikroorganismen vorkommt, nicht jedoch in menschlichen Zellen. Neuere Forschungsarbeiten stellen diese Einschätzung jedoch zunehmend infrage.
Die vorliegende Übersichtsarbeit von Mazuryk et al. aus dem Jahr 2024 fasst aktuelle Studien zur Toxizität von Glyphosat und glyphosathaltigen Herbizidformulierungen zusammen. Im Mittelpunkt stehen mögliche Auswirkungen auf das Darmmikrobiom, das Nervensystem sowie weitere Organsysteme.
Kreatin ist vor allem aus dem Sport- und Muskelstoffwechsel bekannt. Seine physiologische Bedeutung geht jedoch weit darüber hinaus: Über das Kreatin-Phosphokreatin-System trägt es zur schnellen Regeneration von ATP bei und unterstützt damit die Energieversorgung von Geweben mit hohem Energiebedarf. Dazu zählt auch das Gehirn, das trotz seines geringen Anteils an der Körpermasse einen erheblichen Teil des Ruheenergieverbrauchs beansprucht. Besonders unter Bedingungen erhöhter metabolischer Belastung – etwa bei Schlafmangel, Hypoxie, neurodegenerativen Erkrankungen oder anderen Störungen der Neuroenergetik – könnte Kreatin daher eine relevante Rolle spielen.
Die aktuelle Übersichtsarbeit von Pratt et al. (2026) zeigt jedoch auch: Die Forschung zu Kreatin und Gehirngesundheit steht methodisch noch vor erheblichen Herausforderungen. Zwar gibt es Hinweise, dass eine Supplementierung die Kreatinverfügbarkeit im Gehirn erhöhen und neuroenergetische Prozesse unterstützen kann. Gleichzeitig ist die Studienlage klein, heterogen und schwer vergleichbar. Ein zentrales Problem ist die Messung von Gehirn-Kreatin mittels Magnetresonanzspektroskopie, da Unterschiede in Messmethoden, Auswertung und Reproduzierbarkeit die Interpretation der Ergebnisse erschweren.
Schlafstörungen gelten laut der aktuellen internationalen Krankheitsklassifikation (ICD-11) als eigenständige Erkrankung. In Deutschland sind etwa 6 % der Erwachsenen dauerhaft betroffen (Heidbreder et al., 2025), während bis zu ein Viertel gelegentlich unter schlechtem Schlaf leidet. Frauen sind häufiger betroffen, und das Risiko steigt mit dem Alter. Eine chronische Schlafstörung erhöht nicht nur die Gefahr für körperliche und seelische Erkrankungen, sondern führt auch zu deutlich mehr Fehltagen im Beruf. Aktuelle medizinische Empfehlungen zu Ursachen, Diagnose und Behandlung liefert die S3-Leitlinie (Spiegelhalder et al., 2025).
In diesem Beitrag werden Laboruntersuchungen vorgestellt, die nicht nur zur Einschätzung und Prognose von Schlafstörungen beitragen, sondern auch mögliche ergänzende Behandlungsansätze aufzeigen – etwa durch gezielte Gabe von Mikronährstoffen, hormonelle Unterstützung oder eine Beeinflussung der Darmflora.
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Autoren: Dr. med. Stephan Bortfeldt & Sebastian Purps-Pardigol
Kopfschmerzen sind kein Aspirinmangel – und doch wird unsere Medizin oft so betrieben: Symptome lindern statt Ursachen verstehen. Millionen Menschen leiden heute unter Erschöpfung, Schlafstörungen, ständigen Infekten oder chronischen Erkrankungen. Die Lebenserwartung steigt, aber die gesunden Jahre nehmen ab.
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